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Katja Ruge

Für Katja Ruge, Fotografin, DJ und Musikproduzentin sind Musik, Porträt und Pop unweigerlich miteinander verbunden. Wer Katjas Porträts betrachtet, hat den Eindruck, den Kern der abgelichteten Menschen zu erkennen und zugleich deren verborgene Charakterzüge. Eine Kunst, die auf Handwerk basiert: Katja Ruge hat ihr Fach in einer Grafikschule und als Fotolaborantin von der Pike auf gelernt, sie arbeitete als Fotoassistentin, Musikpromoterin und Artdirektorin, bevor sie sich als Selbstständige gänzlich der Fotografie verschrieb.

Das Interview

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Katja Ruges popkulturell geschärfter Blick rührt daher, das sie in den 90ern in Manchester wohnte, mitten in der Rave- Szene um den legendären Club Hacienda. Die Jahre in England prägten sie und führten unter anderem zu ihrem viel beachteten Buch „Fotoreportage 23 – In Search Of Ian Curtis“, eine Schwarz-Weiß-Studie auf den Spuren des gestorbenen Joy-Division-Sängers. 2020 war sie zu Gast beim Europäischen Monat in Berlin als #artistinaction und erschuf während des Lockdowns Ihre Ausstellung „One Room One Light“ im Tempel 1844.

Ihr Motto: „Den Beat sehen. Einen Augenblick hören.“

Foto: J. Konrad Schmidt

Ihr Wissen in Musik und Fotografie gibt Katja Ruge mittlerweile als Dozentin und Beraterin weiter. Eine starke und mutige Bildsprache zu entwickeln ist für sie besonders wichtig. Am Puls der Zeit, ohne Trends hinterher zu jagen. Kategorien wie Mainstream und Subkultur scheinen sich aufzulösen in ihrem charismatischen Pop Universum.

Als DJ auf Ihrer Partyreihe „Kann denn Liebe Synthie sein?“ spielt sie von Synthpop bis Italo-Disco alles was in Ihr Sound Universum passt, dieses ist inspiriert von einer Fotoserie: Katja Ruge lichtete Vintage-Synthesizer ab und stellte diese als überdimensionale Collagen aus. Ein internationaler Erfolg, der unter anderem im Kunsthaus Graz, beim SXSW in Austin, beim Reeperbahn Festival in Hamburg und in den Bergen von Lech am Arlberg zu sehen war. Zusammen mit Frank Husemann bildet sie das Duo „Can Love Be Synth“, das komplett analog im Synthesizerstudio Hamburg produziert und diverse Remixes und eigene Releases bei Labels wie Bordello A Parigi, Mute Records, Ombra Int.und TAU hatte.

Mehr Infos:
www.katjaruge.de
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twitter @katjaruge
clubhouse: @katjaruge
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